Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker in NRW e.V. -

Aus der FDP-Landtagsfraktion

    23. 07. 2010

    21.07.2010 Pieper-von Heiden: Kinder individuell fördern, aber nicht überfordern

    Pieper-von Heiden: Kinder individuell fördern, aber nicht überfordern
    Zu den aktuellen Äußerungen von Schulministerin Löhrmann zur Bildungspolitik in NRW erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDPLandtagsfraktion, Ingrid Pieper-von Heiden: "Möglichst alle Kinder in Nordrhein-Westfalen sollten ohne eine Klassenwiederholung ihren Schulabschluss erreichen. Das ist erklärtes Ziel der FDP. Um dies zu erreichen, bedarf es aus Sicht der FDP individueller Förderung und der passenden Schulform. In den vergangenen Jahren hat die Koalition aus FDP und CDU in NRW auf diesem Weg bereits deutliche Fortschritte erzielt. Das scheint Rot-Grün aus ideologischen Gründen zu ignorieren. Mit dem angekündigten Verbot der Klassenwiederholung hilft die grüne Schulministerin keinem einzigen überforderten Kind, sondern löst allenfalls Lernblockaden aus. Noch verheerender wird sich jedoch das von der grünen Ministerin angekündigte Verhindern eines Schulwechsels auswirken. Kinder sollen demnach künftig an einer Schule zwangsweise zu einem Abschluss geführt werden. Selbst dann, wenn sie sich jahrelang durch die Schule quälen müssen, weil sie überfordert sind. Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Das kann man nicht per Gesetz verbieten. Im gegliederten Schulsystem gibt es immer den Weg nach oben, keine Schullaufbahn endet in der Sackgasse. Dass die neue Schulministerin in ihrer ersten Amtswoche ausgerechnet die erfolgreichste Schulform Gymnasium angreift, zeugt von äußerster Nervosität. Löhrmann scheint krampfhaft bemüht, das Gymnasium zu diskreditieren."


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